2024: Wir waren in Lohfelden unterwegs
Bereits im Jahr 2024 war die S.U.K. Sicherheit GmbH im Rahmen einer Citystreife in Lohfelden im Einsatz. Die sichtbare Präsenz vor Ort stieß auf positive Resonanz in der Bevölkerung. Citystreifen können durch regelmäßige Bestreifung, Ansprechpartnerfunktion und dokumentierte Meldung von Auffälligkeiten einen wertvollen Beitrag zur Prävention und zum Sicherheitsgefühl leisten.
Sicherheit entsteht nicht nur durch Eingreifen. Meistens entsteht sie dadurch, dass jemand da ist.
Was wir dabei gelernt haben: Die bloße Regelmäßigkeit wirkt. Wer weiß, dass zu bestimmten Zeiten jemand läuft, verhält sich anders. Das gilt für Menschen, die Unsinn im Sinn haben – aber auch für Anwohner, die sich endlich sicher genug fühlen, abends noch kurz rauszugehen.
Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung
Bereits während und nach dem Einsatz im Jahr 2024 wurde die Citystreife in Lohfelden von vielen Menschen positiv wahrgenommen. Die Rückmeldungen erfolgten direkt vor Ort und machten deutlich, dass sichtbare Präsenz, Ansprechbarkeit und regelmäßige Bestreifung das Sicherheitsgefühl spürbar stärken können.
„Ich hab endlich wieder abends die Tiefgarage benutzt. Vorher hab ich das gemieden."
Anwohnerin, Wohnanlage Lohfelden„Man hat gemerkt, dass die Jungs wirklich regelmäßig kommen – nicht nur einmal und dann nie wieder."
Mieter, Mehrfamilienhaus Lohfelden„Der hat kurz mit mir geredet, als er vorbeiging. Das war so ein kleines Ding – aber man hat sich sofort weniger allein gefühlt."
Ältere Anwohnerin, Lohfelden„Seit die regelmäßig durch den Innenhof laufen, hat sich einiges geändert. Es ist einfach ruhiger geworden."
Hausverwaltung, LohfeldenWas eine Citystreife bewirkt – und was nicht
Es ist wichtig, ehrlich zu sein: Eine Citystreife ist kein Wundermittel. Sie ersetzt keine Polizei, hat keine hoheitlichen Befugnisse und kann nicht überall gleichzeitig sein. Was sie kann:
Was die Citystreife leistet:
- Sichtbare, regelmäßige Präsenz in einem definierten Areal
- Kontrolle von Tiefgaragen, Treppenhäusern, Innenhöfen, Außenanlagen, Schulgeländen, Spielplätzen und Parks
- Ruhiges Ansprechen von Personen – deeskalierend, sachlich
- Sofortmeldung bei Vorfällen, vollständiger Schichtbericht
- Dokumentation aller Vorkommnisse sowie Schadensfeststellung mit Zeitstempel und Bebilderung an jedem Kontrollpunkt
- Verständigung von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst bei Bedarf
- Zusammenarbeit mit Kommune und lokalen Behörden
- Ein spürbares Signal an Anwohner: hier schaut jemand hin
Was die Citystreife nicht kann:
- Keine hoheitlichen Befugnisse – keine Identitätsfeststellung, keine Ahndung von Ordnungswidrigkeiten; Auffälligkeiten werden dokumentiert und den zuständigen Stellen gemeldet
- Kein Ersatz für Polizei oder kommunalen Ordnungsdienst
- Keine Garantie, dass nichts passiert – aber eine deutliche Verringerung der Wahrscheinlichkeit
Wo Delikte häufig auftreten – Schulen, Spielplätze, Parks
Öffentlich zugängliche Bereiche wie Schulgeländer, Spielplätze und Parkanlagen gehören zu den Orten, an denen Ordnungswidrigkeiten und Delikte überproportional häufig auftreten – besonders in den Abend- und Nachtstunden. Die folgende Auswertung basiert auf dem Deliktsprofil vergleichbarer Kommunalräume laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) Hessen.
📊 Häufige Delikte an Schulen, Spielplätzen & Parks – Anteil am Gesamtaufkommen dieser Örtlichkeiten
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) Hessen, Tatortkategorie „öffentliche Plätze, Parks, Schulen" Durchschnittswerte Erhebungszeitraum 2021–2023. Prozentwerte beziehen sich auf den Anteil dieser Örtlichkeit am Gesamtaufkommen je Deliktgruppe.
Genau in diesen Bereichen setzt die Citystreife an: regelmäßige Präsenz zu den Zeiten, in denen die meisten Vorfälle auftreten. Wer sieht, dass jemand regelmäßig vorbeikommt und dokumentiert, verhält sich anders.
Wie ein Citystreifen-Einsatz aufgebaut ist
Kein Objekt ist wie das andere. Deshalb gibt es bei uns kein vorgefertigtes Standardprogramm, sondern einen strukturierten Aufbauprozess:
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Begehung vor Ort
Wir gehen gemeinsam durch Ihr Objekt oder Areal. Kostenlos, ohne Verpflichtung. Wir schauen, wo die Schwachstellen sind, wo Präsenz am meisten wirkt und wo NFC oder GPS-Kontrollpunkte sinnvoll sind.
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Konzept und Angebot
Auf Basis der Begehung erarbeiten wir Routen, Kontrollpunkte, Einsatzzeiten und Meldewege. Sie bekommen ein klares Angebot, kein Kleingedrucktes, keine Standardpauschalen.
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Einsatz
Unsere Mitarbeiter laufen die vereinbarten Routen, scannen jeden Kontrollpunkt, melden Vorfälle sofort und liefern nach jeder Schicht einen vollständigen Bericht.
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Anpassung und Feedback
Routen, Zeiten und Schwerpunkte können jederzeit angepasst werden. Wir besprechen regelmäßig, was funktioniert und was nicht.
Citystreife vs. Revierdienst: Was passt zu Ihnen?
| Citystreife | Revierdienst | |
|---|---|---|
| Bewegungsform | Zu Fuß | Mit Fahrzeug |
| Stärke | Sichtbarkeit, Ansprechbarkeit, enge Bereiche | Flächenabdeckung, schnelle Reaktion |
| Ideal für | Tiefgaragen, Innenhöfe, Wohnanlagen, Passagen | Industrie, Gewerbeareale, weitläufige Flächen |
| Kombination | ✓ Beides lässt sich aufeinander abstimmen | |
Häufige Fragen zur Citystreife
Was macht ein Citystreifen konkret?
Sie geht zu Fuß mindestens zu zweit durch das vereinbarte Gebiet, kontrolliert Eingänge, Treppenhäuser, Tiefgaragen, Außenanlagen und Gemeinschaftsflächen. Sie spricht Personen bei auffälligem Verhalten ruhig und sachlich an, dokumentiert jeden Kontrollpunkt per NFC-Chip und meldet Vorfälle sofort. Am Schichtende gibt es einen vollständigen Bericht.
Was darf die Citystreife und was nicht?
Die Citystreife arbeitet auf privatrechtlicher Grundlage. Unsere Mitarbeiter können das Hausrecht ausüben, Personen ansprechen, Auffälligkeiten dokumentieren und Polizei oder Feuerwehr verständigen. Sie haben keine hoheitlichen Befugnisse, keine Festnahmen ohne Straftaten, keine Bußgelder. Die Stärke liegt in Prävention und sichtbarer Präsenz.
Ist die Citystreife dasselbe wie ein Revierdienst?
Nein. Der Revierdienst erfolgt mit Fahrzeugen über ein größeres Gebiet – Fokus auf Flächenabdeckung und Reaktionszeit. Die Citystreife ist eine Fußstreife für ein klar definiertes Areal, Fokus auf Sichtbarkeit, Ansprechbarkeit und Bereiche, die ein Fahrzeug nicht erreicht. Beides lässt sich kombinieren.
Für wen lohnt sich eine Citystreife?
Für Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen mit problematischen Gemeinschaftsbereichen, für Gewerbegebiete mit Publikumsverkehr, für Kommunen, die auf privatem Gelände präventiv wirken wollen, und für Eigentümer, die ihren Mietern und Kunden ein spürbares Sicherheitsgefühl geben möchten.
Wie schnell kann eine Citystreife starten?
Nach einer kostenlosen Begehung und Absprache der Routen, Einsatzzeiten und Meldewege kann ein Einsatz in der Regel kurzfristig beginnen. Kontaktieren Sie uns – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Was kostet eine Citystreife?
Die Kosten hängen von Einsatzdauer, Frequenz und Arealgröße ab. Wir erstellen nach einer kostenlosen Begehung ein individuelles Angebot – transparent, ohne Standardpauschalen und ohne versteckte Positionen.