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Was kostet ein Sicherheitsdienst?

11. Oktober 2022  ·  aktualisiert 24. Juli 2026  ·  S.U.K. Sicherheit GmbH

Kosten Sicherheitsdienst

Ein Sicherheitsdienst muss nicht teuer sein – aber er hat seinen Preis. Sicherheitsdienste übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Funktion und sichern Wohn-, Gewerbe- und öffentliche Bereiche. Die Kosten variieren stark: von unter 1.000 € im Monat für eine einzelne tägliche Kontrollfahrt bis zu mehreren Zehntausend Euro für durchgehend besetzte Werkschutzposten. Dieser Artikel zeigt, wovon der Preis abhängt, mit welchen Stundensätzen Sie 2026 realistisch rechnen sollten und wie Sie ein Angebot richtig einordnen.

Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Stunde?

Die Basis jeder Kalkulation ist der Tariflohn im Sicherheitsgewerbe. Seit dem 01.01.2026 liegt dieser für Objektschutz bei 14,60 € pro Stunde, für Revier- und Interventionsdienst bei 14,94 € (Details dazu im Artikel Tariflohn Sicherheitsdienst). Der Preis, den ein Kunde zahlt, liegt darüber – denn im Stundenverrechnungssatz stecken zusätzlich Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Berufskleidung und Ausrüstung, Versicherungen, Einsatzleitung und Dokumentation sowie die betriebliche Marge des Anbieters.

Stundensatz-Richtwert 2026:
Ein Sicherheitsmitarbeiter kostet unter Berücksichtigung des tariflichen Stundenlohns und aller Nebenkosten zwischen ca. 25,00 € und 33,00 € je Stunde (Stundenverrechnungssatz netto, je nach Leistungsart und Qualifikationsstufe). Für Fachkräfte für Schutz und Sicherheit (Tariflohn 19,34 €) liegt der Verrechnungssatz entsprechend höher.

Kostenübersicht nach Leistungsart

Nicht jede Sicherheitsdienstleistung kostet gleich viel – der Personalbedarf pro Objekt und Zeitraum unterscheidet sich stark:

Leistung Typischer Kostentreiber Kostenniveau
Revierdienst / Kontrollfahrt Anzahl Kontrollpunkte, Fahrtzeiten Niedrig – mehrere Objekte teilen sich eine Tour
Empfangsdienst Wochenstunden, Besetzungszeiten Mittel – meist Tagesdienst ohne Nachtbesetzung
Veranstaltungsschutz Besucherzahl, Anzahl Kräfte, Dauer Mittel – zeitlich begrenzter Einsatz
Baustellenbewachung Nacht-/Wochenendabdeckung, Objektgröße Mittel bis hoch – abhängig von Bewachungsart
Objektschutz / Werkschutz, durchgehend Schichtanzahl, Personalstärke rund um die Uhr Hoch – dauerhafte Besetzung eines Postens

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Bei der Preiskalkulation eines Sicherheitsdienstes fließen mehrere Faktoren zusammen:

  • Art der Dienstleistung – stationärer Objektschutz ist personalintensiver als eine mobile Kontrollfahrt im Revierdienst.
  • Einsatzzeit – Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge erhöhen den Stundensatz gegenüber regulären Tagschichten.
  • Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter – ein durchgehend besetzter Posten benötigt je nach Schichtmodell zwei bis vier Mitarbeiter im Rotationsprinzip.
  • Qualifikationsstufe – eine geprüfte Fachkraft für Schutz und Sicherheit kostet mehr als Basis-Objektschutz.
  • Vertragslaufzeit und Planbarkeit – kurzfristige oder unregelmäßige Einsätze sind in der Regel teurer als langfristig planbare Daueraufträge.
  • Zusatzleistungen – digitale Einsatzdokumentation, Alarmaufschaltung mit Interventionsdienst oder Fahrzeuggestellung wirken sich zusätzlich auf den Preis aus.

Rechenbeispiele

Beispiel 1: Werkschutz, durchgehend besetzt

2 Sicherheitsmitarbeiter, 12-Stunden-Schicht, 30,5 Tage pro Monat, Stundensatz 28,50 €:

2 × 12 Std. × 30,5 Tage × 28,50 € = 20.862,00 € netto zzgl. 19 % MwSt. pro Monat

Beispiel 2: Revierdienst, eine tägliche Kontrollfahrt

1 Kontrollfahrt täglich, 1 Stunde Dauer, 30,5 Tage pro Monat, Stundensatz 28,50 €:

30,5 Std. × 28,50 € = 869,25 € netto zzgl. 19 % MwSt. pro Monat

Beispiel 3: Empfangsdienst, werktags

1 Mitarbeiter, 8 Stunden täglich, Montag bis Freitag (ca. 21,7 Arbeitstage/Monat), Stundensatz 28,50 €:

8 Std. × 21,7 Tage × 28,50 € = 4.947,60 € netto zzgl. 19 % MwSt. pro Monat

Diese Beispiele sind Orientierungswerte auf Basis marktüblicher Stundensätze – der tatsächliche Preis hängt immer vom konkreten Objekt und Sicherheitskonzept ab.

Warum der Tarifvertrag für den Preis wichtig ist

S.U.K. Sicherheit GmbH arbeitet tarifgebunden. Das bedeutet: Unsere Preise basieren auf denselben Tariflöhnen, die für die gesamte Branche gelten – nicht auf gedrückten Löhnen, die sich später in schlechter Personalqualität oder hoher Fluktuation bemerkbar machen. Ein Angebot deutlich unterhalb der oben genannten Richtwerte ist ein Warnsignal, kein Schnäppchen.

Checkliste: Worauf Sie bei einem Angebot achten sollten

  • Ist im Angebot die §34a-GewO-Qualifikation aller eingesetzten Mitarbeiter ausgewiesen?
  • Ist der Anbieter nach ISO 9001 und/oder DIN 77200 zertifiziert?
  • Sind Versicherung und Haftung im Schadensfall klar geregelt?
  • Wird die Leistung dokumentiert (Wachbuch, digitale Kontrollpunkte, Berichte)?
  • Ist der Stundensatz plausibel im Verhältnis zum aktuellen Tariflohn?

Letztendlich hängen die Kosten eines Sicherheitsdienstes immer von den konkret vereinbarten Leistungen ab. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose, unverbindliche Objektbegehung und ein transparentes Angebot.

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Häufige Fragen zu den Kosten eines Sicherheitsdienstes

Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Stunde?

Der Stundenverrechnungssatz liegt aktuell bei etwa 25 bis 33 Euro netto. Er ergibt sich aus dem tariflichen Stundenlohn (2026: 14,60 € für Objektschutz, 14,94 € für Revierdienst), Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung sowie Kosten für Ausrüstung, Versicherung und Einsatzleitung.

Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Monat?

Das hängt stark vom Leistungsumfang ab: Eine tägliche Kontrollfahrt kostet oft unter 1.000 € im Monat, ein durchgehend besetzter Werkschutzposten mit zwei Mitarbeitern im 12-Stunden-Schichtbetrieb kann über 20.000 € im Monat kosten.

Warum unterscheiden sich Angebote verschiedener Sicherheitsdienste so stark im Preis?

Seriöse Anbieter kalkulieren auf Basis des Tarifvertrags für das Sicherheitsgewerbe. Ein auffällig günstiges Angebot deutet oft auf fehlende Tarifbindung, unqualifiziertes Personal oder unvollständige Versicherung hin.

Ist der günstigste Sicherheitsdienst die beste Wahl?

Nicht unbedingt. Der Preis sollte immer zusammen mit Qualifikation (§34a GewO), Zertifizierungen (ISO 9001, DIN 77200) und Dokumentationsqualität bewertet werden. Ein zu niedriger Preis kann auf Einsparungen bei Personal oder Ausbildung hindeuten.

Was kostet ein Sicherheitsdienst in Kassel konkret?

S.U.K. Sicherheit GmbH kalkuliert für Kassel und Nordhessen individuell nach kostenloser Vor-Ort-Begehung. Da wir tarifgebunden arbeiten, sind unsere Preise transparent begründet. Anfragen: 0561 / 850 18 217.